Die Idee
Im Januar des Jahres 2005 schlossen sich 5 Organisationen aus Schleswig-Holstein zusammen um mit einem gemeinsamen Projekt dem demografischen Wandel positiv zu begegnen. Es genügte ihnen nicht mehr, die in allen Medien ausgemalten negativen Folgen zu akzeptieren und bei der Arbeit in ihren Instituten immer nur das „Schlimmste zu verhindern“.
Stattdessen wurde beschlossen, in einem zwei Jahre andauernden Projekt Wege und Instrumente zu entwickeln, um nicht nur für sich selbst die Chancen der gesellschaftlichen Änderungen zu entdecken, sondern auch um der Bevölkerung Schleswig-Holsteins die Möglichkeit zu bieten, sich durch den Gebrauch innovativer Qualifizierungsmaßnahmen den neuen Verhältnissen anzupassen.
Das gemeinsame Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, wobei die besonderen regionalen Verhältnisse im nördlichsten Bundesland die Basis für die Entwicklung ganz neuer Qualifikationen und berufsbildenden Maßnahmen bieten.
Schleswig-Holstein ist ein beliebtes Ziel für Touristen aus ganz Europa, davon profitiert auch die Gastronomiebranche. Außerdem ist die Region besonders von der Abwanderung jüngerer Leute in strukturell stärkere Bundesgebiete betroffen, während eine jährliche Zuwanderung älterer Mitbürger zu beobachten ist.
Die Gründe dafür lassen sich leicht identifizieren, bietet Schleswig-Holstein doch neben dem maritimen Klima und zahlreichen Erholungsangeboten auch eine sehr gut entwickelte touristische Infrastruktur. Man kann hier also tatsächlich wie in zahlreichen Prospekten behauptet „wohnen, wo andere Urlaub machen“.
Das Einzige was bislang vernachlässigt wurde war die eigentlich offensichtliche Verbindung der drei Branchen Tourismus, Altenhilfe und Gastronomie.
Und genau diese Lücke wird STAGE schließen.
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